Fahrzeug-Getriebeöle und Industrieschmierstoffe

Diese Übersicht zeigt die wichtigsten Meilensteine für Fahrzeug-Getriebeöle und Industrieschmierstoffe.

Zahnräder
2012 - 2014

Castrol entwickelt spezielle niedrigviskose Getriebefluide für den Einsatz in BMW Hinterachs- und Hybridgetrieben mit hohen elektromotorischen Eingangsdrehzahlen bis 12.000/Minute.

Entwicklung und Einführung einer bor-, chlor- und biozidfreien wassermischbaren Produktplattform für Hochleistungskühlschmierstoffe. Diese Produktreihe deckt nahezu das gesamte Anwendungs- und Applikationsspektrum in der Metallindustrie ab.

2012 - 2013

Entwicklung und Einführung einer neuen Produktplattform für die Metallumformung. Die Produktreihe Iloform CFX basiert auf einer neuartigen chlorfreien Additivtechnologie mit exzellenten Schmier- und Hochdruckeigenschaften.

2011

Torque-Vectoring-Achsen fordern den Einsatz von elektromotorischen Stellmotoren im Öl. ZF berücksichtigt zwei auf diese Anwendung zugeschnittene Castrol Produkte für den Serieneinsatz.

2008 - 2009

Entwicklung und Einführung des bor- und chlorfreien semisynthetischen Hochleistungskühlschmierstoffes Alusol RBF speziell für die Bearbeitung von hochduktilen Aluminiumbauteilen in der Automobilzuliefererindustrie.

2004 - 2005

Markteinführung von Fuel Economy Ölen auf Basis niedrigviskoser, vollsynthetischer Grundöle. Die Einführung von Castrol Syntrans B durch BMW stellt einen ersten Meilenstein dar.

Entwicklung und Einführung einer chlor- und schwermetallfreien Schneideöl- Produktreihe basierend auf der Grundlage der zu dieser Zeit neuesten Generation von Hydrocrackölen.

Windkraftanlage
2003

ISO/TS 16949 wird der OEMStandard für Qualitätsmanagement. Castrol wird zertifiziert.

Die zweite Generation von Microflux-Trans-Getriebeölen wird als Produkt Optigear Synthetic X auf den Markt gebracht. Damit werden die neuesten Anforderungen der Windkraftindustrie erfüllt. Damit gehört Castrol zu den Marktführern bei Windkraftgetriebeölen.

Mitarbeiter bei der Abfüllung von Schmierfett in der BP Schmierstoffproduktion in Mönchengladbach.
2002

Der Getriebehersteller ZF erteilt für Castrol Syntrans Z Longlife die Freigabe für den Serieneinsatz in allen Lkw- Schaltgetrieben und setzt dieses fortan in der Erstbefüllung ein.

Die Industrieschmierstoffentwicklung für die Metallbearbeitung wird in Mönchengladbach eröffnet.

2001 - 2005

Doppelkupplungsgetriebe nehmen schrittweise den etablierten Handschalt- und Automatikgetrieben Marktanteile ab. Der Getriebehersteller Getrag setzt bei dem Schmierstoff auf Castrol und führt Transmax Dual ein.

2000

Es wird nachgewiesen, dass Produkte mit PD-Additiven wie Tribol 1100 sogar das Fortschreiten vorhandener Graufleckigkeit stoppen können.

Getriebeöl
1999

Immer neue Kupplungssysteme kommen auf den Markt. Die weit verbreitete Haldex-Kupplung erfordert eine sehr gute Kälteviskosität, um eine schnelle Reaktionszeit zu gewährleisten. Das von Castrol entwickelte Produkt besteht alle notwendigen Freigabeteste und wird zum Serienöl in VW-Applikationen.

1996

Zu den Handschaltgetrieben und Stufenautomaten gesellen sich Toroid-, Doppelkupplungs- und stufenlose CVTGetriebe. Audi setzt beim Einsatz der CVT-Getriebe auf speziell entwickelte Schmierstoffe von Castrol.

1995

Das halbsynthetische Produkt Tribol 1710 wird ein Standardprodukt für Windkraftgetriebe, unter anderem durch reduzierte Schlammbildung.

1991

Produkte mit PD-Additivierung gehören zu den ersten Getriebeölen, bei denen hohe Graufleckentragfähigkeit nachgewiesen wird. Diese Eigenschaft trägt zur Vermeidung des neu aufkommenden Schadensbildes Graufleckigkeit auf Getriebezahnflanken bei. Tribol 1100 gilt zeitweise als inoffizielles positives Referenzöl beim Graufleckentestverfahren.

1990

Die Castrol Laboratorien, Prüfstände und Fertigung werden nach erfolgreich absolviertem Audit nach ISO 9001 zertifiziert. Sechs Jahre später folgt auch die Zertifizierung nach ISO 14001 (Umweltmanagement).

1989

Castrol führt sein erstes vollsynthetisches Automatikgetriebeöl Transmax Z ein.

1985 - 1990

Der Einsatz von vollsynthetischen, hochreinen Grundölen auf Basis von Polyalphaolefinen schreitet unaufhaltsam voran. Castrol führt mit TAF 21 weltweit sein erstes synthetisches Schaltgetriebeöl ein.

Die Schmierfette in der BP Schmierstoffproduktion in Mönchengladbach haben unterschiedlichste Farben.
1980

Die Produkte Tribol 1100 und Optigear BM mit löslichen Molybdän-Additiven – heute häufig als Plastic Deformation (PD) bezeichnet – werden unter den Technologiebezeichnungen Microflux-Trans und TGOA auf den Markt gebracht. Neben deutlicher Reduzierung der Reibung wird auch ein reduzierter Verschleiß festgestellt.

1960 - 1965

Durch den Einsatz von Viskositäts-Modifiern stellt Castrol dem Getriebeölmarkt die ersten Mehrbereichsöle zur Verfügung – ein großer Schritt in Richtung Ganzjahresanwendungen.